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VorschaubildArt.-Nr.: 2555
Deutscher Name: Schlangen-Wiesenknöterich
Botanischer Name: Bistorta officinalis (Polygonum oder Persicaria bistorta)
Wuchshöhe: 30 cm - 50 cm
Natürliches Vorkommen: in Mitteleuropa heimisch
Blütenfarbe: rot-weiß
Blühmonat:
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Bevorzugte Standorte:
FR/2 - Freifläche in vollsonniger Lage, mäßig trockener bis frischer Boden
FR/3 - Freifläche in vollsonniger Lage, nährstoffreicher, feuchter Boden
GR/3 - Gehölzrand in schattiger und kühler Lage
WR/1 - Wasserrand (= feuchter bis sumpfiger Boden oder Flachwasserzone) mit feuchtem bis nassem, zeitweise überflutetem bzw. abtrockendem Boden

Beschreibung:
Pflegeleichte Wildstaude für feuchte, sonnige Lagen: Die heimische Staude kommt wild vor in feuchten Wiesen und Flachmooren. Daher sollte man ihr auch einen passenden Platz im Garten geben, z.B. am Teichrand. Hier pflanzen wir sie gerne mit natürlichen Begleitern wie z.B. Achillea ptarmica, Peucedanum palustre und Gratiola officinalis. Sie gedeiht aber auch im Staudenbeet, wenn man es gleichmäßig feucht hält. Als Partner für langlebige und pflegeleichte Pflanzungen sind hier besonders Ajuga reptans, Silene flos-cuculi White Robin, Iris sibirica und Geranium palustre geeignet. In der Volksheilkunde wird die dicke, schlangenförmig gewundene Wurzel verwendet bei Durchfallerkrankungen und Entzündungen in Mund und Rachen. Daher hat der Schlangen-Wiesenknöterich auch seinen Namen. Entsprechend der Signaturenlehre wurde sie früher auch bei Schlangenbissen eingesetzt. Die langsam wachsende Pflanze hat länglich-eiförmige Laubblätter mit dunkelgrüner Oberseite. Unterseits ist das langgestielte Laub bläulichgrün. Sie wächst aufrecht horstig und bildet unverzweigte Stängel. Diese tragen am oberen Ende die Blütenstände. In dichten, bis zu 7 cm langen Scheinähren sitzen winzige, rot-weiße Blütchen, die gerne von Wildbienen, Käfern und Schmetterlingen besucht werden. Das Laub des Schlangen-Wiesenknöterich ist zudem eine wichtige Nahrungsquelle für Raupen seltener Schmetterlinge. Auch wir Menschen können es genießen. Vom Frühjahr bis in den Sommer kann man die Blätter als Wildgemüse, gedünstet wie Spinat verarbeiten. Oder man gibt sie an Blattsalate. Ab September bis in den Winter hinein kann man ihre Vitamin C-reichen Wurzeln nutzen. Kleingeschnitten, über Nacht in Wasser gelegt, kann man daraus am nächsten Tag z.B. Bratlinge herstellen.

Ideale Pflanzzeit: März-Oktober
Pflanzabstand: 40 cm
Pflege: Bodennaher Rückschnitt im Frühjahr.

Verkaufsgröße: Tb 9
Preis: Ab 1 Stück: 3,20 € **
Ab 10 Stück: 3,04 € **
Ab 20 Stück: 2,88 € **

Menge:

Soweit nicht anders gekennzeichnet, stammen die Pflanzen aus biologischem Anbau.
Code-Nr. der Kontrollstelle: DE-ÖKO-006
* = Zukauf aus konventionellem Anbau
° = Hergestellt im Rahmen der Umstellung auf den ökologischen Landbau
** Alle Preise in Euro inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten für den gesamten Warenkorb.
Tb = Pflanze mit Topfballen, i.d.R. 9x9x9 cm-Topf, Tb 11 (11x11x11 cm-Topf), Tb 2 Litr. (2-Liter-Topf), Tb 20-40 (die Pflanze ist zum Zeitpunkt des Versandes zwischen 20 und 40 cm hoch)
DA = Jungpflanzen, d.h. ohne Topf, der Wurzelballen ist nur 3x3 cm groß. Sind gedacht für Dachbepflanzungen mit niedriger Substrathöhe oder zum Pflanzen in die Ritzen einer Trockenmauer). Mindestbestellmenge 20 Stück
SA = Saatgutportion, ausreichend für ca. 1 qm (außer es steht eine andere qm-Anzahl dabei)