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VorschaubildArt.-Nr.: 2075
Deutscher Name: Große Klette
Botanischer Name: Arctium lappa*
Wuchshöhe: 80 cm - 180 cm
Natürliches Vorkommen: in Mitteleuropa heimisch
Blütenfarbe: purpurrosa
Blühmonat:
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Bevorzugte Standorte:
FR/1 - Freifläche in vollsonniger Lage, nährstoffarmer, trockener, durchlässiger Boden
FR/2 - Freifläche in vollsonniger Lage, mäßig trockener bis frischer Boden
GR/1 - Gehölzrand in sonniger und warmer Lage

Beschreibung:
Imposante Wildstaude mit langer Geschichte: Um die Große Klette rankt sich allerlei Mythologisches. Sie galt als eine der bekannteren Wetterpflanzen und man orakelte Regen mit ihr herbei. Auch wurde sie oft vor dem Stall, der Haustüre oder am Gartenzaun gepflanzt, um böse Geister abzuhalten. Wurzeln und Blätter wurden in der Volksheilkunde gerne verwendet als Mittel bei Ekzemen, Gicht oder Problemen in Magen-Darm-Trakt. In der Küche kommen vor allem die dicken Stängel zu Einsatz. Im Garten angepflanzt, bildet die Klette besonders kräftige Stiele, was das Ernten und Verarbeiten interessant macht. Die Stängel wie auch die Unterseite der bis zu 50 cm großen, herzförmig-ovalen Blätter sind behaart. Die sparrig-verzweigt wachsende Große Klette mit ihren kugelförmigen, purpurrosa Blüten lässt sich im naturnahen Garten gut mit Eselsdistel (Onopordon acanthium) und Artischocken kombinieren. Ihr botanischer Name leitet sich übrigens ab von griech. labein = ergreifen, festhalten und bezieht sich auf die Fähigkeit der Klette, ihre Früchte mit kleinen Haken im Fell vorbeistreifender Tiere zu verhaken und so ihre Verbreitung zu sichern.
Kletten-Gemüse: Man erntet Stiele, die etwa 20-30 cm lang sind. Pro Person braucht man etwas 2-3 Stiele. Sie werden geschält und in mundgerechte Stücke zerteilt. Anschließend 2-3 Stunden in Wasser einlegen, wenn man sie zu bitter findet. Danach in gesalzenem Wasser mit Gemüsebrühe und etwas Zucker bissfest kochen. Zusammen mit einer Sauce Hollandaise oder einer Schafgarbensauce als Vorspeise servieren.

Verwendung der jungen Blätter im Frühjahr als Salat und Gemüse. Stängelmark und Wurzel (im Herbst ausgraben) als Gemüse zubereiten. Dazu schält man die Stängel bzw. Wurzeln und lässt das Mark mit etwas Natron 10 Minuten kochen. Das Wasser abgießen und die Masse in Fleischbrühe noch einmal kurz aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken, etwas Butter hinzufügen und mit wenig Mehl bestäuben. Passt gut zu dunklem Fleisch.

Ideale Pflanzzeit: März-Oktober
Pflanzabstand: 120 cm
Pflege: Bodennaher Rückschnitt im Frühjahr.

Verkaufsgröße: Tb 11
Preis: Ab 1 Stück: 4,80 € **
Ab 10 Stück: 4,56 € **
Ab 20 Stück: 4,32 € **

Menge:

Soweit nicht anders gekennzeichnet, stammen die Pflanzen aus biologischem Anbau.
Code-Nr. der Kontrollstelle: DE-ÖKO-006
* = Zukauf aus konventionellem Anbau
° = Hergestellt im Rahmen der Umstellung auf den ökologischen Landbau
** Alle Preise in Euro inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten für den gesamten Warenkorb.
Tb = Pflanze mit Topfballen, i.d.R. 9x9x9 cm-Topf, Tb 11 (11x11x11 cm-Topf), Tb 2 Litr. (2-Liter-Topf), Tb 20-40 (die Pflanze ist zum Zeitpunkt des Versandes zwischen 20 und 40 cm hoch)
DA = Jungpflanzen, d.h. ohne Topf, der Wurzelballen ist nur 3x3 cm groß. Sind gedacht für Dachbepflanzungen mit niedriger Substrathöhe oder zum Pflanzen in die Ritzen einer Trockenmauer). Mindestbestellmenge 20 Stück
SA = Saatgutportion, ausreichend für ca. 1 qm (außer es steht eine andere qm-Anzahl dabei)