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Wege und Plätze benötigen einen genügend
dicken Unterbau (mind. 20 cm) aus Schotter und Splitt, auf den
dann die begehbare Oberfläche gelegt wird. Man unter- scheidet
wasserundurchlässige Oberflächen wie Asphalt, Beton und
Plattenbeläge ohne Fugen, von wasserdurchlässigen wie
Dränpflaster, Platten mit Dränfugen, wasser- gebundenen Decken,
Kies- und Mulchoberflächen sowie Holzdecks. Je nach
Nutzungsintensität und -art sollten Sie sich für eine der
umweltfreundlicheren wasserdurchlässigen Oberflächen
entscheiden. Mit abgestimmten Kies- und Splitt- farben und den
natürlich wirkenden organischen Stoffen Holzhäcksel und
Rindenmulch wirken Wege und Plätze nicht wie Fremdkörper im
Garten, sondern fügen sich in eine naturnahe Umgebung ein. Auf
eine Einfassung sollten Sie nach Möglichkeit verzichten, denn
sie erhöht nur den Pflegeaufwand und schränkt die Form stark
ein. Werden Wege und Plätze etwas vertieft angelegt, kann loser
Belag nicht auf angrenzende Flächen gelangen. |
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Alle Pflasterfugen und offenen
Oberflächen können bepflanzt oder eingesät werden. Trittpflanzen
ertragen das Begehen und Befahren, sehen schön aus und einige
Arten verströmen sogar angenehmen Duft, wenn wir sie „mit Füßen
treten“. Eine Einfassung von Wegen mit Pflanzen sieht immer
natürlich aus und kann einem zu gerade angelegten Weg auch
nachträglich den nötigen optischen Schwung verleihen.
Für die Gestaltung von Plätzen ist auch
die Intensität der Nutzung entscheidend. So sollte z. B. die
Hauptterrasse am Haus völlig eben und pflegeleicht, das heißt,
mit Platten oder Holz belegt sein, damit Tisch und Stühle nicht
wackeln und kein Schmutz ins Haus getragen wird. Sitzplätze im
Garten können dagegen ruhig ungepflastert sein, denn je weiter
wir vom Haus weg sind, desto natürlicher sollte der Garten
aussehen und eine optische Verbindung zur Umgebung darstellen. |
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