![]() |
Hier gilt, dass einfache begrünte Konstruktionen oft weitaus zeitloser und schöner wirken als farbige oder aufwendige Elemente mit Zierrat, die der Mode unterworfen sind. Stützpfosten für Pergolen müssen auf einem Fundament oder Erdanker höher als der Erdboden befestigt werden, damit sie nicht durch aufsteigende Bodenfeuchtigkeit verrotten. Eine zusätzlicheVerankerung am Haus ist zur Stabilisierung nötig, es sei denn, sie werden übereck geführt. Meist sehen Hölzer größeren Quer- schnitts, als statisch eigentlich erforderlich wäre, besser aus. Zur Bepflanzung müssen ausreichend dimensionierte Pflanzlöcher in der Nähe der senkrechten Pfosten tief ausgehoben und mit guter Erde befüllt werden. Die Pflanze muss Regenwasser abbekommen, denn gerade Kletterpflanzen haben einen hohen Wasserbedarf. Manche Kletterer winden sich von selbst um die Pfosten, andere benötigen zusätzliche waagerechte Kletterhilfen. Durchbrochene begrünte Sichtschutzwände sehen schöner aus als glatte unbegrünte und auch für Zäune gilt, dass sich ein einfacher begrünter Holz- oder Drahtzaun besser in die Umgebung einfügt und pflegeleichter ist als so manche teure und repräsentative Grundstückseinfassung. Eine schöne Alternative sind auch Flechtzäune, die man aus Hasel- oder Weidenruten selbst herstellen kann. Auch ein lebender Weidenzaun aus austriebsfähigen Ruten ergibt einen grünen dauerhaften Sichtschutz. Zaunkonstruktionen aus unbehandeltem Holz von Lärche oder Edel- kastanie nach historischen Vorbildern, die besonders schön zu alten Häusern aussehen, werden inzwischen wieder angeboten. |
![]() |
|
|
|
|
|
|
|