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Er kann und sollte in einem eigenen sonnigen Stück des Gartens liegen, wenn Sie Ihre Familie teilweise mit eigenem Obst und Gemüse verwöhnen wollen. Für einige frische Kräuter und Beeren lohnt sich seine Anlage nicht, da sich viele Nutzpflanzen zwanglos in andere Gartenteile integrieren lassen. So können Beeren- obststräucher eine Hecke begleiten, Erdbeeren als Bodendecker dienen und Kräuter ein Staudenbeet bereichern. Auch Obstbäume können als Spalier gezogen eine Hauswand begrünen oder als Buschbäume eine Hecke bilden. Am schönsten sehen sie allerdings als hochstämmiger Hausbaum aus und sind zugleich von größerem Nutzen für Mensch und Natur als jede Kugelakazie. Der Nutzgarten muss sich nicht verstecken, wenn er nach dem Vorbild eines Bauerngartens angelegt wird und kann im sonnigen Vorgarten das Ortsbild bereichern. Auch eingefasste Beete, wie sie in den Klostergärten noch zu finden sind, sehen dekorativ aus. Terrassierte Hänge können zu sehr bequem zu pflegenden Nutz- gärten werden, weil man sich nicht bücken muss. Selbst ihr Garagendach könnte zum schneckenfreien Nutzgarten werden, falls die Dachlasten dies zulassen. Bedenken Sie aber immer, dass zu jedem Garten auch ein ausreichend großer Kompostplatz gehört, der in der Nähe des Nutzgartens sein sollte. Er sollte nicht zu sonnig, aber auch nicht zu schattig liegen, eine Hecke rundherum bietet Wind- und Sichtschutz. Auch ein Wasseranschluss gehört in die Nähe des Nutzgartens und ein Sitz- und Arbeitsplatz für fleißige Gärtner/innen ist nicht verkehrt. Bedenken wir dann auch noch den Platz für Arbeitsgeräte und eventuell ein Frühbeet oder Gewächshaus, sollten Sie schon einige Quadratmeter für Ihr Hobby einplanen, damit es auch Spaß macht. Buchempfehlung:
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