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Die
Fassade eines Hauses kann mit geeigneten Pflanzen mit oder ohne
Kletterhilfe begrünt werden. Längst ist bewiesen, dass dadurch keine
Schäden an Putz und Mauerwerk auftreten, die nicht schon vorher da
waren. Ein dichtes Blätterwerk an der Fassade wirkt wie ein Mantel, der
sie vor Schlagregen und plötzlichen Temperaturschwankungen schützt.
Manche Kletterpflanzen haften von selbst an der Hauswand, andere
benötigen Kletterhilfen. Passend zum Stil des Hauses können dies
Spanndrähte, verzinkte Stahlmatten oder Holzkonstruktionen sein. Steht
die Kletterpflanze nicht zu dicht am Haussockel in nahrhaftem und
genügend feuchtem Erdboden, dauert es nur einige Jahre, bis die Haus-
wand begrünt ist.
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Aber auch der trockene Hausfuß, der meist als
Sauberkeitsstreifen mit Kieseln bedeckt wird, lässt sich
begrünen. Viele Pflanzenarten vertragen selbst die extreme
Trockenheit und Wasserdurchlässigkeit über der Dränage, wenn
man den Kies abräumt und statt dessen, ggf. auf ein
ausgelegtes Vlies, eine Mischung aus Erde und Sand auffüllt.
Zum Schutz der Fassade kann man nach der Pflanzung wieder
Steine zwischen die Pflänzchen legen und/ oder die Fläche
mit Splitt oder Kalkschotter mulchen. Da viele dieser
trockenheits- liebenden Pflanzen zu den mediterranen
Kräutern gehören, spricht auch nichts dagegen, das
Kräuterbeet am südlichen Haussockel anzulegen. Eine
Kräuterspirale, an die Hauswand gelehnt, kann eine scharfe
Hausecke abmildern und die Hauswand den Pflanzen auch nach
Sonnenuntergang die nötige Wärme spenden.
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