Erdarbeiten


 

Sowohl bei einer Neuanlage als auch bei einer Umgestaltung müssen an erster Stelle die Überlegungen zu anfallenden Erdarbeiten stehen. Der zukünftige Geländeverlauf und die Verteilung der Erdmassen sollten zuerst geplant und ausgeführt werden. Alle anfallenden Massen von Hausbau, Teichaushub Geländenivellierung und Anderem müssen berechnet und umverteilt werden. Dabei sollte nährstoffreicher Mutterboden von magerem Unterboden getrennt verarbeitet werden. Schon an dieser Stelle ist es sinnvoll, den gesamten Garten geplant zu haben, denn dort, wo z. B. Wege verlaufen oder eine bunte Blumenwiese stehen soll, ist fetter Mutterboden unerwünscht. Bei der Mengenberechnung ist zu berücksichtigen, dass bestehende Erdhaufen durch die Auflockerung etwa ein Drittel mehr Volumen haben als im eingebauten Zustand. Eine einfache Bodenanalyse ist immer sinnvoll, denn ggf. müssen Zuschlagstoffe wie z. B. Sand bei sehr lehmigem Boden beigemischt werden. Auch durch Baumaschinen verdichteter Boden wird im Zuge der Erdarbeiten aufgelockert, Wege eingetieft, Schotter als Unterbau von Wegen, Plätzen und Zufahrten eingebaut, schräges Gelände terrassiert, Hügel aufgeschüttet, der Teich ausgehoben und vieles mehr.